Kampf dem Speck - Woche 10
Unzufrieden, unzufrieden, unzufrieden…! So könnte eine zusätzliche Überschrift zum heutigen Eintrag lauten, denn auch wenn es in Bezug auf letzte Woche nicht anders zu erwarten war… dass ich nicht abnehme, hatte ich an sich schon fest vermutet, aber dass ich zunehme ist ärgerlich und ausserhalb jedweder Diskussion. Doch alles aufregen hilft letztlich nichts, wenn ich Stress habe - und den hatte ich - dann esse ich etwas mehr und brauche auch ab und an meine “Nervennahrung” (süsses) und da hilft es dann auch wenig, wenn man schon die kalorienärmere und teure “dunkle Herrenschokolade” mit extra hohem Kakaoanteil kauft.. *seufz*
Dennoch muss ich zusehen, dass ich das in den Griff bekomme, denn auch die nächsten Wochen sehen nicht danach aus, als ob ich eine insgesamt eher ruhige Kugel schieben kann. Das liegt zum einen an den zusätzlichen Aufgaben beruflicher Art, da ja derzeit ein bisschen “führungslos”.. zum anderen gibt es aber auch halb-privat und privat Dinge, die mich auf Trab halten.. so durfte ich letzte Woche u.a. beim Blick ins Internet und den Preisen für ein möbiliertes Zimmer oder ein kleines 1-Zimmer Appartemente in Hamburg (ist so für eine Übergangszeit geplant) feststellen, dass ich mir Hamburg an sich gar nicht leisten kann.. selbst wenn ich meine aktuelle Wohnung vermieten würde, müsste ich für weniger Raum da oben immer noch drauflegen.. das wirft einen ein wenig aus der Bahn. Ok, irgendwie findet sich auch hier eine Lösung, aber sowas kommt dann immer noch “on top”.
Erstaunlich finde ich aber, dass trotz kurzfristiger Zunahme fast alle anderen Werte aber weiter nach unten gegangen sind und auch an den Klamotten (speziell der Hose) merke ich, dass der Körper ganz langsam seine Form verändert, denn die Hose rutscht zunehmend öfter gen Boden.. und da bin ich auch vom 1.sten Loch im Gürtel inzwischen wieder beim 3.ten und könnte an sich schon wieder eins weiter gehen, will es aber auch nicht zu unbequem haben.
Doch schauen wir uns einfach mal die aktuellen Werte an..
Woche 10 - Start : 168,8 kg
Woche 10 - Ende : 170,1 kg
Differenz : +1,3 kg
Gesamt (Ist) / Gesamt (Soll) / Differenz : -6,3 kg / -10,0 kg / +3,7 kg
Blutdruck : 107-75
Puls : 78
Körperfett : 44,7 %
BMI : 48,6
Blutzucker : 117 mg/dL
Schritte Ø i.d. Woche (5/7 Tage) : 3943/3146
Sport : nein (derzeit)
Wie gesagt, selbst die Blutfettwerte sind nach unten gegangen.. die Schritte haben auch wieder ein akzeptables Niveau, aber das mehr an Gewicht darf nicht sein. Hier werde ich absehbar um den einen oder anderen Fastentag wohl doch nicht herum kommen, um wieder den richtigen “Drive” zu bekommen. Mal schauen..
Vielleicht noch eines.. ich habe per heute eine der angezeigten Farben geändert - nur dass sich da niemand wundert.. werde das in den älteren Beiträgen auch entsprechend anpassen. Ab sofort wird im Differenz-Feld eine Abnahme nicht mehr in rot, sondern in grün dargestellt (denn das ist es ja, was ich will!
) und im Umkehrschluss eine Zunahme rot dargestellt (logischerweise etwas, was ich gar nicht will)..
Anyway.. der Job ruft wieder. Nicht unter kriegen lassen und auf gehts in die 11.te Woche.. (ich will, ich will, ich will )

Am 12. Mai 2009 um 11:22 Uhr
Du schaffst es, du schaffst es, du schaffst es!!
Am 12. Mai 2009 um 12:07 Uhr
Genau da liegt das problem bei solche projekte: wie komme ich dazu mein verhalten zu ändern auch wenn ich voll im stress bin? Denn das langfristige abnehmen hat zwar mit kalorien, bewegung, usw. zu tun, doch das wichtigste findet im kopf statt. Ich handhabe es im moment so: nicht in jeder stresssituation zu süssigkeiten greifen. Nicht dauernd sich was gönnen sondern ab und zu und es dann auch voll und in ruhe geniessen. Die vorfreude darauf ist auch eine gute motivation
Und wenn man dann doch was im mund steckt, überlegen was wichtiger ist: den sofortigen kurzfristigen genuss und den stress nachher auf die waage im kauf nehmen? Oder es sein lassen und ein erfolgserlebnis beim wiegen?
Ausserdem kann man sich auch mit was anderem belohnen als mit essen. In meinem fall etwas neues zum anziehen denn eine kleidergrösse bin ich runter …
Durchhalten!
Am 17. Mai 2009 um 13:19 Uhr
@Tina: Man(n) muss nur dran glauben, gelle? Im Moment ist es arg schwer.. *seufz*
@Rachel: Tja, um mich mit Klamotten, Schuhen oder Handtaschen zu “belohnen” bin ich dann leider von der falschen “Fraktion”.. ausserdem ist das unendlich viel teurer, als ne Tafel Schokolade (zumindest auf dem ersten Blick
) und da ich nicht über Deine Einkünfte verfüge, muss ich eben etwas sparen